Einen gesunden Körper und ein gewisses Fitnesslevel ist kein Hexenwerk. Wir selbst haben die Verantwortung dafür in unserer Hand. Es fällt wesentlich leichter, auf sich und seinen Körper Acht zu geben, wenn man die Signale des Körpers zu verstehen lernt.

Schritt Eins: Signale

Leider ist es oft viel zu einfach, die Signale des Körpers zu ignorieren. Oder aber man verlernt, wie man darauf angemessen reagiert. Grund dafür sind zum Beispiel Stimulanzien wie Koffein, Nikotin, Alkohol oder Medikamente. Ich bin selbst einen Halbmarathon gelaufen, da ich mich aber nicht ausreichend darauf vorbereiten konnte, habe ich die Schmerzen danach mit Schmerzmitteln bekämpft. Das eigentliche Symptom meines Körpers, Schmerzen in den Füßen, deutete allerdings darauf hin, dass ich eine falsche Lauftechnik und keine gute Körperhaltung beim Laufen besaß. Als ich in der finalen Phase meiner Bachelorarbeit war, hab ich abends meine Müdigkeit mit Matcha Tee bekämpft. Der Grüntee hielt mich super wach und ich konnte bis in die Nacht arbeiten, allerdings gab ich meinem Körper nicht genügend Zeit zum Erholen. Beide Beispiele zeigen mir im Nachhinein, wie ich durch eine völlig verständliche Handlung mein Immunsystem und meinen Körper schwächte. Die Quittung war in beiden Fällen Unwohlsein, Kopfschmerzen, oder eine Erkältung, bzw. Krankheit. Wer das ganze Jahr über gesund und fit sein will, sollte auf die kleinen und großen Signale seines Körpers hören. 

Schritt Zwei: Achtsamkeit

Eine gewisse Achtsamkeit ist wichtig für die Gesundheit, aber auch die Fitness. Auch den Tag ein wenig durchzustrukturieren kann helfen, mit sich selbst achtsamer umzugehen.
Wer beispielsweise jeden Tag relativ früh schlafen geht, wacht am nächsten Tag früh und trotzdem ausgeschlafen auf. Und aus meiner eigenen Erfahrung heraus reicht es (leider) nicht aus, um Mitternacht ins Bett zu gehen und am nächsten Tag trotzdem um 7 Uhr morgens topfit zu sein. An den Tagen, an denen ich früh ins Bett gehe, wache ich am Folgetag sogar ohne Wecker früh auf. Und auf das nervtötende Schrillen des Weckers zu verzichten, hat für mich sehr viel mit Achtsamkeit zu tun.
Nach dem Aufwachen habe ich es zu meiner persönlichen Routine gemacht, mich ausgiebig zu dehnen und zu strecken. Ein Paar Sonnengrüße und Yogaübungen, oder eine kleine Meditation hilft mir, positiv in den Tag zu starten. Das muss natürlich nicht für jeden gut sein, für mich ist es allerdings eine gute Möglichkeit für eine Entspannung. 

Auch ein ausgewogenes gesundes Frühstück bedeutet, seinem Körper Achtsamkeit zu schenken. Dies sind natürlich alles nur Beispiele und jeder Mensch ist individuell und unterschiedlich. 

Schritt drei: Routine

Und hier geht es jetzt vor allem um den Bereich Fitness und Sport. Wenn nämlich die Anfangseuphorie abklingt, die man normalerweise hat, wenn man eine neue Sportart ausprobiert, muss eine Routine her. Es heißt, der Mensch braucht 21 Tage, um eine neue Gewohnheit zu bilden. Wenn man sich diese drei Wochen vornimmt und regelmäßig die Sportart ausübt, die man sich eben ausgesucht hat, wird sie zur Routine. Und dann gehört Sport einfach zum Alltag dazu und es ist auch nur noch eine Frage der Zeit, bis man ein gewisses Fitnesslevel erreicht hat. Natürlich geschieht nix über Nacht und man muss einer Veränderung den nötigen Raum und die nötige Zeit geben, aber auch hier gilt: In einem Jahr wünscht du dir, du hättest heute angefangen! Los gehts!